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Wieso kann man Websites kaufen?

Kategorie: Webentwicklung

Diese zu beginn recht simpel aussehende Frage lässt sich, wenn man will sehr schnell und einfach beantworten: Weil sie verkauft werden! Aber genau hieraus ergibt sich eine spannende Frage, wenn man wirklich vorhat eine Website zu erwerben.

Da auf meiner To-Do List aktuell mehrere Artikel zum Thema Websites kaufen stehen, habe ich mir gedacht, dass ich am besten mal mit ein paar Grundlagen beginne.
Neben der Frage wieso man überhaupt Websites kauft, die ich in einem extra Artikel beantworten werde, stellt sich die Frage, wieso überhaupt die Möglichkeit besteht.

In diesem Artikel soll es nicht um Websites gehen, die im Auftrag von einem Freiberufler oder eine Agentur für einen erstellt werden. Gegenstand dieses Artikels sind hingegen schon existierende Seiten, die schon eine gewisse Zeit im Web betrieben wurden.

Besonders in der heutigen Zeit, egal wie sich das für euch jetzt anhört, laufen immer mehr Scammer im Netz rum, die einem versuchen eine zwei Tage alte Seite als gut laufendes Projekt zu verkaufen. ABER und darauf will ich mit diesem Artikel hinweisen es ist nicht alles schlecht.

Es gibt auch viele Menschen die ihre Website nicht nur aus dem Grund verkaufen möglichst viel Geld dafür einzuschieben, sondern noch andere Hintergründe.

Gründe für Menschen Websites zu verkaufen:

1. Ich bin pleite und brauche Geld

Das Leben ist kein Ponnyhof, wie Stromberg schon sagt und es passiert immer wieder, dass das Leben es nicht gut mit einem meint und man in die Situation gerät, dass man dringend Geld braucht. Damit man nicht das Küchensilber verscherbeln muss, kann man sich auch von einem seiner Projekte trennen, was in der Krise auch einige Menschen tun mussten. Keiner gibt gerne zu, dass es ihm finanziell dreckig geht, aber manchmal braucht man einfach das Geld. Etwas makaber aber logisch hierbei ist, dass die Preise für Projekte/ Websites bei solchen Verkäufen immer etwas geringer sind, denn der Verkäufer steht unter Zeitdruck und muss nehmen was er bekommen kann.

2. Ich brauche Geld für ein neues Projekt

Neue Projekte brauchen Geld, vor allem wenn man selbst nicht alles alleine machen kann und das kann man eigentlich nie. In den meisten Fällen kann ich eine Sache gut und eine zu einem gewissen Teil, z.B. Designen und Coden. Das ist schon einmal sehr praktisch, da mir so nur noch das Marketing und die Programmierung fehlen, was schon genug ins Geld gehen kann. Die einzelnen Bereiche sind wie erwähnt nur als Beispiele zu sehen.
Wo nimmt man also das Geld her, um die Leute zu bezahlen? Entweder man sucht sich Investoren, muss aber Einfluss abgeben (irgendwie uncool oder?), oder aber man beschafft das Geld mit dem Verkauf eines laufenden Projektes, für das man eventuell eh keine Zeit mehr haben wird.

3. Die Liebe ist Schuld

Wer das Leben durch die Rosabrille betrachtet, der verliert an Dingen, die ihm vorher Spaß gemacht haben, das Interesse. So auch an den eigenen Websites. Am Anfang steckt man eine Menge Zeit in ein neues Projekt, wenn dann das Interesse versiegt, dann soll sich das doch irgendwie auszahlen. Also versucht man das Projekt zu einem guten Preis zu verkaufen, ist auch für das gewissen besser, als wenn man das Projekt eingehen lässt oder weiter sinnlos Geld hineinpumpen muss.

4. Mir fehlt die einfach die Zeit

Ich jammer auch immer, das ich zu wenig Zeit habe, es reicht aber um alle Projekte am Leben zu halten. Wenn man aber seien Job wechselt oder z.B. eine Familie gründet, also Kinder bekommt, um die man sich kümmern will, dann ist das natürlich etwas ganz anderes.

Teilweise gibt es ja auch noch Stammkunden, mit denen man Verpflichtungen eingegangen ist, so dass diese auch weiter erfüllt werden muss. Ein Verkauf ist also in sofern optimal, als dass man mehr Zeit für sein anderes Leben erhält, seine Kunden weiter „beliefert“ werden und man oben drauf auch noch etwas für seine Arbeit bekommt.

5. Das ist mein Job

Ja, auch das gibt es natürlich, habe ich ja oben auch schon erwähnt. Neben den Betrügern gibt es auch viele ehrliche Siteflipper, die ihr Geld damit verdienen komplette Projekte zu realisieren und wenn sie angelaufen sind zu verkaufen. Sofern es sich um gute Flipper handelt, haben sie ein sehr gutes Netzwerk und können aus diesem Grund wesentlich effektiver arbeiten. Einigen macht es auch einfach nur Spaß neue Seiten aufzubauen, weil sie die Herausforderung mögen. Hier bietet euch eine gute Möglichkeit an solide aufgebaute Projekte zu kommen, das allerdings nicht unbedingt kostengünstig, denn wer weiß was er tut, kennt meistens auch die Preise.

6. Ich hab es so weit gebracht wie ich konnte

Für manche Menschen kommt bei einem Projekt der Punkt, an dem sie erkennen, dass sie mit den eigenen Kenntnissen nicht mehr weiter kommen. Klar könnte man die Aufgaben auch einfach Outsourcen, aber manche Menschen wollen das eben nicht.

Wenn man erkennt, dass man selbst nicht weiter kommt, dann besteht natürlich auch die Möglichkeit, sie erfolgreich zu Verabschieden.

Wenn ihr also auf der Suche nach eine Website seid, dann versucht am besten, welcher der Gründe für den aktuellen Besitzer derjenige ist, der in dazu führt ihn zu verkaufen. Je mehr man vor einem Kauf über den alten Besitzer weiß, desto größer ist die Chance, dass man sich davor schützen kann unter die Räder zu kommen.

In der nächsten Zeit kommen zu dem Thema sicher noch einige Artikel. Solltet ihr Anmerkungen oder Erfahrungen haben, freue ich mich natürlich über eure Kommentare.
Am Ende noch eine kurze Übersicht über die geplanten Artikel dieser Kurzserie. Solltet ihr Vorschläge haben, erweitere ich die Serie natürlich gerne.

1. Wieso kann man Websites kaufen?
2. Wer kauft Websites?
3. Websites kaufen, aber wo?
4. Worauf achten beim Website Kauf
5. Der richtige Preis für eine Website

Sensei

Geschrieben von Sensei am 26. 5. 2010
Abgelegt unter: Webentwicklung
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12 Kommentare zu “Wieso kann man Websites kaufen?”

  • Gute Themenreihe, ich hab auch schon mal vorgehabt mir eine neue Site zu kaufen und aufzumöbeln. Mal sehen was die nächsten Artikel so bringen.

  • Andreas sagt:

    Ich finde das Thema auch sehr interessant, da ich sicher wöchentlich eine Anfrage bekomme, ob ich eine meiner Seiten nicht verkaufen möchte. Aber entscheidend ist doch wohl, welchen Preis ein potenzieller Käufer bietet. Wäre cool, wenn Du Vorschläge für die Preisevaluierung auch auf Deine “To-Do-Liste” setzen würdest :-)

  • Sensei sagt:

    klar steht drauf, kommt wahrscheinlich aber erst übernächste Woche, aber die Artikel kommen auf jedenfall

  • Armin sagt:

    Hallo,
    toller ausführlicher Bericht. In bin generell der Meinung, dass es in der nächsten Zeit mit dem Verkauf von Webseiten und Domains weiter voran geht. Viele Seitenbetreiber haben den Aufwand der gegenüber dem Ertrag steht, deutlich unterschätzt. Jeder meint, mit einer kleinen Webseite schnell Geld zu verdienen. Besonders die Betreiber von Webshops im Nebenerwerb werden es in Zukunft immer schwerer haben. Der Kunde hat mittlerweile sehr hohe Anforderungen an Service, Abwicklung und Sortiment, dass zeitlich im Nebenerwerb nicht mehr zu bewerkstelligen ist…

  • Sensei sagt:

    @Armin das sehe ich auch so und werde es in meinem Artikel Warum man Websites kaufen sollte noch mal genauer beläuchten

  • […] Mai habe ich mit dem Artikel “Wieso kann man Websites kaufen“ eine Serie zum Thema Websites kaufen und Verkaufen begonnen, die ich in diesem Artikel fortsetzen […]

  • Wiescho sagt:

    Ich denke der Verkauf einer Website ist das Schlimmste was man machen kann. Noch schlimmer ist jedoch, wenn man keine Ahnung davon hat und nur Peanuts nimmt oder unvorstellbare Summen verlangt.

  • […] über alle Teile der Serie verbunden mit der bitte um Feedback und Ideen für weitere Artikel. 1. Wieso kann man Websites kaufen? 2. Wer kauft Websites? 3. Websites kaufen, aber wo? 4. Worauf achten beim Website Kauf 5. Der […]

  • […] über alle Teile der Serie verbunden mit der bitte um Feedback und Ideen für weitere Artikel. 1. Wieso kann man Websites kaufen? 2. Wer kauft Websites? 3. Websites kaufen, aber wo? 4. Worauf achten beim Website Kauf 5. Der […]

  • […] oder noch einmal etwas nachschlagen wollt, findet ihr hier noch einmal die einzelnen Artikel: 1. Wieso kann man Websites kaufen? 2. Wer kauft Websites? 3. Websites kaufen, aber wo? 4. Worauf achten beim Website Kauf 5. Der […]

  • Manuel sagt:

    Ich habe seit heute auch ein Projekt online, wo man seine Projekte und Domains auch online stellen kann.
    Die Adresse lautet: projektbroker.de
    Wäre schön, wenn ihr das unterstützen würdet.

    Grüße

  • beny sagt:

    ist ja schon etwas aelter der Beitrag, aber momentan verkaufen ja immer mehr Leute Ihre Projekte weil Google das ganze einfach sehr schwer macht ein wenig zu motanisieren

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