tr.im eingestellt

Kategorie: microblogging, News

Wie man auf der Hompage es URL-Shorteners tr.im nachlesen kann, sind sie gerade dabei den Service herunterzufahren. Es wird darauf hingewiesen, dass die Statistiken nicht mehr als verlässlich angesehen werden sollen.
Die schon gekürzten Links sollen aber bis zum 31. Dezember diesen Jahres noch funktionstüchtig sein. Links die auf Twitter gepostet wurden sind davon nicht betroffen.

Als Grund für die Einstellung des Service wird ein Problem genannt, dass sich vielen Web 2.0 Diensten stellt die Monetarisierung des Service. Nach eigener Aussage wären die Twitter-User nicht bereit gewesen für eine solches Angebot zu bezahlen – auch wenn ich auf Twitter anderes gelesen habe – und was denke ich einen weiteren Grund ausmacht für die Aufgabe, ist die Wahl von bit.ly als von Twitter favorisierten URL-Shortener.

Wichtig ist den Betreibern, dass alle Software und Service-Anbieter die auf ihren Service zurückgreifen genug Zeit haben, tr.im zu ersetzen ohne das die Endnutzer dadurch gestört werden.

Ein Verkauf zu einem erheblich geringeren Verkauf war laut Nambu auch nicht möglich, weshalb die Einstellung die einzige Möglichkeit war.

Wer mehr über die Einstellung des Dienstes erfahren will, kann sich hier auf dem Entwickler-Blog informieren.

Ich persönlich finde es schade, dass es im web 2.0 so schwer ist einen Weg zu finden beliebte Services zu finanzieren und vor allem gewinnbringend zu betreiben.
Für den Nutzer bei Twitter, macht es allerdings meiner Meinung nach keinen unterschied, da die meistens Twitter-Clients eh schon auf bit.ly zurückgreifen.

Am Ende noch eine Frage in die Runde: Seht ihr direkte Nachteile durch die Aufgabe des Services?

Sensei

Geschrieben von Sensei am 10. 8. 2009
Abgelegt unter: microblogging, News
Tags: , , , , , , , ,

2 Kommentare zu “tr.im eingestellt”

  • Sascha sagt:

    Ich finde es sehr schade, das einige dieser Dienste derartig ins Straucheln geraten. Für alle die Ihre Links dort gepostet haben, ergibt sich vermutlich ein derbes Problem, denn einige werden auch dauerhafte Links gekürzt haben, zum Beispiel die Affiliate Links, die man so gecloakt hat.

  • Sensei sagt:

    stimmt, wobei man die links ja auch einfach neu cloaken könnte mit nem anderen Service und dann neu verteilen :P ist zwar mit Aufwand verbunden, geht aber^^

Einen Kommentar hinterlassen

Kategorien