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Post erfindet E-Mails neu

Kategorie: News

Über die Post hat man ja schon viel gehört, aber als innovativ ist sie nicht ja allgemein hin nicht wirklich bekannt. Aber irgendwie ist das, was sie jetzt gemacht haben schon irgendwie kreativ. Denn im Moment ist es ja eigentlich so das der Briefverkehr immer weniger wird, also schrumpft auch das Geschäftsvolumen der deutschen Post, da eigentlich nur Behördenbriefe oder Geschäftsbriefe versendet werden.

Was tut man also, wenn man keine wirkliche Perspektive für die Zukunft hat? Man denkt sich natürlich etwas aus, das so ähnlich ist wie das was man jetzt tut und nach Möglichkeit das alte Geschäft absichert. Die Verantwortlichen bei der Post haben wahrscheinlich die Überlegung angestellt, wohin sich die Welt entwickelt und da kann man ja sagen wir leben in einem Digitalen Zeitalter und jeder der bei der Post arbeitet sollte auch wissen, womit die Post ihr Geld verdient, nämlich dem Transportieren von Briefen.

Ergebnis ist, dass man eine Art digitalen Brief entwickeln muss. Blöd nur, das da irgendjemand schon schneller war und einfach dieses Ding entwickelt hat, dass Email heißt und völlig kostenlos ist. Die Nische ist also schon besetzt aber die Grundidee war ja nicht schlecht. Wieso also nicht in die Richtung etwas weiter denken?

Das Emailen ist kostenlos und jeder darf Emails verschicken, kehren wir das ganze also einfach um. Das Versenden ist zuerst einmal nicht mehr kostenlos und damit sich das auch jeder noch so simpel gestrickte Mensch merken kann nimmt man einfach die Preise, die man vorher auch schon hatte, der nächste Schritt ist dann nicht mehr jeder darf. Nicht nur weil man bezahlen muss, sondern auch weil man sich erst einmal wo anmelden muss und das was besonders strange ist im Vergleich zu Emails die Daten werden ein Stück weit validiert. Fertig ist das Geschäftsmodell, dass der deutschen Post die Zukunft sichern soll.

Stellt man das Vorhaben der Post so dar ist das natürlich schon so lächerlich wie das ausdrucken jeder einzelnen Email.

Doch ihr kommt sicher drauf es ist nicht für alle so Schwachsinnig, denn durch die Kontrolle beim Anmelden wird sicher gestellt, dass man auch denjenigen erreicht den man erreichen will und in gewisser Weise wird auch so Spam verhindert.

Hinzu kommt, dass man Leute die nicht direkt in diesem System eingebunden sind auch erreichen kann. Dann druckt die Post nämlich netter Weise die „Email“ die jetzt wahrscheinlich „E-Brief“ heißen müsste den Brief auf und versendet ihn über den Postweg. Für Gewerbekunde wird auch ein Service angeboten bei dem Papierbriefe einfach gescannt und dann elektronisch zugestellt werden.

Was das kosten wird, habe ich noch nicht rausgefunden ich muss aber sagen, dass je größer das Unternehmen es schon Sinn machen kann, wenn man das Ziel hat ein papierloses Büro auf die beine zu stellen. Denn das einzige was bisher in den meisten Unternehmen noch nicht digital läuft ist das Briefsystem (ok in vielen Betrieben wird noch wesentlich mehr gedruckt).

Mich würde natürlich mal interessieren, was ihr von dem Service haltet und ob ihr glaubt, dass die Post damit erfolgreich sein kann.

Sensei

Geschrieben von Sensei am 14. 7. 2010
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9 Kommentare zu “Post erfindet E-Mails neu”

  • Kiwi sagt:

    Zufall? Genau in dem Moment, während ich diesen Artikel lese, sehe ich das erste Mal die neue E-Brief-Werbung von der Post :)

  • Sensei sagt:

    Ich glaube das ist ein Zeichen :D :D

  • Aryo Design sagt:

    Ich kann mich noch dunkel erinnern einen Emailaccount mit der Post zu haben. Aber das ist damals ja schon ins Wasser gefallen.

  • emju sagt:

    Auf den ersten Blick erscheint es tatsächlich sinnlos, so einen Dienst anzubieten – und dann auch noch kostenpflichtig -, aber ich sehe mal die Vorteile, wenn eine Mail auch vor Gericht Bestand haben muss.

    Beispiel: In meinem Fall ging es um eine Änderung eines bestehenden Vertrages. Dieser Vertrag sah allerdings für Änderungen ausdrücklich die Schriftform vor. Eine E-Mail hätte dem (vor Gericht) nicht entsprochen. Damit die Änderung also ‘wasserdicht’ werden konnte, musste sie per Brief geschehen, was alles sehr verzögerte.
    Mit dem E-Postbrief wäre das kein Ding gewesen.

    Dasselbe gilt dann natürlich auch beim Schriftverkehr mit Behörden, Vermieter, Arbeitgeber usw. Alles vor Gericht verwendbar.

    Fazit: Ich würde das Ding nicht für rein private Mails benutzen, aber immer, wenns um was geht, das einen Rechtsstreit nach sich ziehen kann, halte ich es für geschickt.

  • Sensei sagt:

    Das ist noch ein weiterer Grund warum das Ganze doch nicht so dumm ist, wie es auf den ersten Augenbock aussieht.

  • Onassis sagt:

    Möglicherweise sind es Kostengründe. Die Briefausträger werden so mit Sicherheit weniger Arbeit haben und man kann sich Personal einsparen.

    Sicherheitsgründe? Dann kann ich auch eine signierte Email versenden oder verschlüsselt, so das der Empfänger nur mit dem entsprechenden Passwort die Email öffnen kann.

    Auf jeden Fall haben sich wohl schon 255.000 Leute eine Postfach “vorname.nachname@epost.de” reserviert.

    Ich kann da noch keinen Vorteil großartig entdecken.
    Einen Vertrag sende ich halt per Papierpost – 1 Tag Laufzeit ist heute möglich – und naja, auf den letzten Drücker, das ich das per EPost machen muss… Da würde ich mich bei so wichtigen Dingen nicht drauf einlassen!

    Oni

  • Patrick sagt:

    Gerade habe ich mich gefragt, ob der Dienst kostenpflichtig sei. So ganz warm werde ich mit dem Gedanken an eine kostenpflichtige Mail noch nicht.

    Ich spare mir damit vielleicht viel Zeit, weil ich nicht auf den Postweg angewiesen bin. Aber Ausdrucken muss ich es ja trotzdem. Und bei manchen Menschen würde ich es bevorzugen, dass sie die Druckerkosten übernehmen ;-)

    Liebe Grüße
    Patrick

  • Franklin sagt:

    Einfach herrlich :-) Aber es gibt ja nichts, was es nicht gibt. Im Fernsehen war mal eine Reportage über ein Restaurant, das hat mal für einen Tag gar keine Preise vorgeschrieben sondern den Leuten selbst überlassen, wie viel sie zahlen wollen. Die Überraschung: Das Restaurant hatte an dem Tag mehr eingenommen als zuvor. Und die Moral von der Geschicht: Man muss den Leuten nur glaubhaft machen, dass irgend was ganz toll ist, dann glauben sie es auch und zahlen dafür.

  • Sören sagt:

    Die nächste interessante Frage, wieder einen Schritt weitergedacht: Was ist dann eigentlich mit den Papierfabriken? Sterben die Papierhersteller aus, oder erfinden sie ganz neues Papier, das E-Mails glänzender oder lesbarer gestaltet? Wie verhält sich das dann mit dem Regenwald? Darf der Regenwald leben, weil die Post sterben wird? Fragen über Fragen ;-)

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