Was sind Twitter Listen?

Kategorie: microblogging

Nach einiger Zeit will ich nun auch mal wieder einen Artikel über den Microblogging-Service Twitter schreiben. Anlass für diesen Artikel ist die Einführung der Twitter-Listen.

Wenn ihr euch jetzt Fragt, „Twitter, was hat das mit Listen zu tun?“ dann ist der Artikel für euch genau richtig.

Ziel dieses Artikels soll nämlich sein, zu erklären was Twitter-Listen sind und wofür man sie nutzen kann.

Auf dem Twitter Blog werden die Listen als eine besonders nette Art, Tweets für die eigene Website zusammen zu stellen vorgestellt.

Wenn ihr eine Liste erstellen wollt klickt ihr einfach, egal auf welchem Profil ihr seid auf Listed und dann könnt ihr unter „New List“ eine neue Liste erstellen. Wenn ihr Leute zu Listen hinzufügen wollt, könnt ihr das übrigens auch über den gleichen Button machen, bei dem euch als Dropdown, dann alle von euch erstellten Listen gezeigt werden.



Wie eigentlich alles bei Twitter, hat auch die Listenfunktion eine Privat-Option bei der nur ihr auf die Liste Zugriff habt. Ist „Public“ ausgewählt, kann jeder, der einen Twitter-Account hat der Liste folgen.

Das Ganze wäre langweilig, wenn man nicht sehen könnte, in wie vielen Listen ein Twitter-Account gelistet wurde und deshalb wird es euch auf der Profilseite neben den Follower und Following-Zahlen angezeigt.

Die von euch erstellten Listen findet ihr unter http://twitter.com/username/listenname oder @username/listenname.
Generell könnt ihr in euren Listen also alle möglichen Leute nach irgendwelchen Merkmalen zusammen würfeln und dies auch nach Außen kundtun.

Ob die Anzahl der Listen in denen man eingetragen ist, etwas über die Authority in der Twitter Welt sagt, möchte ich zumindest aktuell noch bezweifeln, sie sagt eher etwas über die Popularität des Accounts aus.

Bevor ich zum Ende komme, möchte ich euch noch auf Tlists.com hinweisen, wo ihr Tools findet, um Listen effizienter zu erstellen, zu verwalten und zu verteilen.

Aber das ist noch nicht alles, ich möchte hier auch eine neue Liste vorstellen, in der alle Netheweb.de Community Mitglieder, die einen Twitter-Account besitzen aufgeführt werden.

Da ich nicht von jeden wissen, kann ob er einen Twitter-Account besitzt und ob er überhaupt in die Liste will läuft das Ganze folgendermaßen.

Jeder der in die Liste will, kann sich im Netheweb.de Forum, der #nethewebCommunity anmelden und sich dort in dem Thread mit seinem Twitter Account melden.

Wer sich die Liste ansehen, oder ihr folgen will findet sie unter @Senseidesign/nethewebCommunity.

Ich wünsche euch viel Spaß mit den Twitter Listen und freue mich auf eure Kommentare.

Sensei

Geschrieben von Sensei am 04. 11. 2009
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9 Kommentare zu “Was sind Twitter Listen?”

  • kleiner_Baum sagt:

    Also irgendwie solltest du den Satz “Jeder der in die Liste will, kann sich im @Senseidesign/nethewebCommunity.” inkl. des Links (falls es einer sein soll) noch einmal überarbeiten.

    Von den Listen selbst, bin ich nicht so wirklich überzeugt, auch wenn es die eine oder andere sinnvolle Verwendungsmöglichkeit gibt, wird das Ganze eh nur wieder zum prollen (ich bin auf 100 Listen, du nur auf 10) genutzt.

    Wenn ich mir meine Follower bzw. Follows so anschaue, sind die so bunt zusammen gemischt, dass ich für die rund 340 Leute, denen ich folge, rund 300 Liste benötige, um da einigermaßen Ordnung reinzubringen. Ich habe mir auch schon überlegt, nur eine Liste anzulegen und einfach alle Follower/Follow da rein verfrachte.

    Wer die Listen nutzen möchte und auch eine sinvolle Zusammenstellung zusammen bekommet, soll dies ruhig tun.
    Ich für meinen Teil werde bei dem Listen-Thema nicht mitmachen. Ich habe keine Listen erstellt und ich folge auch keinen. Ich bin zwar auf ein paar drauf, aber das interessiert mich nicht wirklich.

  • Oslo sagt:

    Sehr gut erklärt, ich mach da nun aber nicht so ein Hype draus, bin sehr froh das sowas rauskamm und nutze es eher praktisch.

    In meiner pers. Timeline habe ich dann die User die wirklich andauernd lesen möchte.
    Bei meinen Listen schau ich natürlich auch regelmäßig rein, der Vorteil ist halt, man scrollt sich nicht zu Tode in der Timeline.

    Und zu deiner Liste ….wieso bin ich da noch nicht drauf !!!! ;) :)

    LG Oslo :)

  • Auch von mir vielen Dank. Gut zusammengefasst. Ein paar Use Cases würden sich noch gut machen. ;)
    Grüße
    Marco

  • Alex L sagt:

    Diese Twitter-Lists nutze ich mittlerweile auch und neuerdings kann man ja den Lists auch eine separate Beschreibung hinzufügen, sodass man einen thematischen Kurztext den eventuellen Followern solcher Listen hinterlassen kann.

    Der Service tLists kommt erst aber demnächst, musste ich gerade feststellen. Aber das Konzept dort hört sich interessant an und ich bin mir sicher, dass mit wachsender Anzahl eigener Twitter-Listen es ganz schön unübersichtlich werden könnte.

    Das werden solche Dienste wie tLists vll. etwas ausgleichen können!? Ich bin gespannt.

  • Sensei sagt:

    Also, was ich an den Listen doof finde ist, dass die meisten Twitter-Clients sie nicht einbinden und so viel von ihrem Potential verloren geht, weil man einfach nichts von ihnen mit bekommt

  • Praktisch für Twitterlisten ist auch Tweepml.org, dort kann man externe Listen anlegen und auch twitterinterne Listen sehr leicht dorthin exportieren. Beispiel: http://tweepml.org/Suchmaschinenoptimierer-Suchmaschinenoptimierung-SEO/

  • Sensei sagt:

    Auf der Liste stehe ich ja gar nicht drauf …. da muss irgendwas falsch sein :D :D

    Finde es ist aber nen ganz gutes Beispiel was man mit Listen anfangen kann

  • Alex L. sagt:

    @Sensei,
    ja, dass ist ein schwerwiegender Aspekt, welchen man nicht ausser Acht lassen darf. Und wenn die Tendenz der Twitter-Clients-Nutzung ansteigen sollte, ist es dann kaum nützlich, eigene Twitterlists zu erstellen.

    Ich mache es aber trotzdem und trage dort ab und an neue User ein. Eigentlich könnte ich allesamt Follower in die Listen sortieren, aber ich denke, dass es sich noch ergeben wird und konstant ablaufen sollte.

    Zu diesem Thema sollte ich mal bloggen und ein paar Listen vorstellen. Das ist doch schon mal ein Thema, wo man grenzenlos darüber diskutieren kann. Twitter ist ja genauso :).

    So langsam werden diese Listen auch genutzt, aber man muss die Twittergemeinde im Vorfeld darüber aufklären, wozu, was und was sollen diese Listen?

    Danke übrigens für die Aufnahme in “Must haven” – List.

  • vaniqa sagt:

    Hallo und danke für den nützlichen Artikel. Genau das habe ich gesucht

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