Unfollow all Client

Kategorie: microblogging

Hey, ich will mal wieder über einen Twitter Client schreiben, der mir ins Auge gefallen ist. Es geht um Unfollowall.com, ein Service mit dem man den virtuellen Neubeginn auf Twitter schaffen kann.

Die Frage die sich mir als erstes gestellt habe ist, wozu man so einen Service Überhaupt braucht, denn normaler Weise followed man ja nur den Leuten, die man Lesen will und wenn, dann will man nicht alle auf einmal unfollowen.

Soweit die Theorie und das stimmt auch, solange es die persönlichen Twitter Accounts betrifft. Aber sobald man einen zweiten Account hat, wird es schon schwieriger. ich zum Beispiel habe mir zum Start einer Seite einen weiteren englischen Twitter Account zugelegt um diese zu bewerben. Problem an der Sache ist nur, ich habe beim Aufbau der Follower nicht auf Qualität sondern auf Quantität gesetzt und so hilft mir der Account herzlich wenig.

Für solche Fälle kann es, finde ich zumindest durchaus Sinn machen, alle Follower auf einmal los zu werden, und den Account noch einmal komplett neu auf zu bauen.
So braucht man keinen neuen Account erstellen und kann den Nick des alten Accounts behalten, hat aber die Chance es das nächste mal beim Aufbau der Followerschaft richtig zu machen.

Ich selbst habe mich noch nicht entschieden, ob ich diesen Service nutzen will, da es natürlich auch eine Menge Zeit erfordert, wieder dahin zu kommen wo man aktuell mit der Followerzahl ist. Übrigens könnte man so auch gekaufte Accounts bereinigen, voraus gesetzt, das kaufen von Accounts wäre gestattet.

Achso, bevor der Artikel zu Ende ist, ich würde natürlich auch von euch gerne wissen, ob ihr einen solchen Service für sinnvoll haltet oder für totalen Schwachsinn.

Sensei

Geschrieben von Sensei am 20. 11. 2009
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18 Kommentare zu “Unfollow all Client”

  • Pe-Su-Ki sagt:

    Habe über diesen Service auch schon etwas geschreiebn und ich habe es auch selber ausprobiert. Bis 200 Followern klappte es in wenigen Sekunden, nur bei über 500 Followern, musste ich das Tool zweimal durchlaufen lassen. Ich hatte nämlich auch mit Tools versucht, meine Anzahl der Follower zu erhöhen und damit man dann doch nur denen folge, wo es sich lohnt, habe ich dieses Tool angewendet. Es hatte anschließend allerdings länger gedauert, die wichtigen Follower wieder einzutragen.

  • Sensei sagt:

    Danke für den Kommentar, habe es selber nicht versucht und werde es wohl auch nicht mal bei @buy-content versuchen. Der Aufwand, alle wichtigen Accounts wieder zu followen ist wie du beschrieben hast einfach zu groß.

  • Alex L sagt:

    Hi,
    also auch wenn ich anfangs so wie du auf die Anzahl setzte, was sich später aber eingependelt hatte, werde ich nachträglich keinerlei Follower mehr löschen oder so.

    Natürlich sind auch einige US-Twitterer dabei, wo ich so oder so nicht viel von verstehe. Das Meiste erscheint ja auch wenn ich nachts am PC bin, wegen der Zeitverschiebung und so.

    Einen neuen Twitter-Account wieder schön sauber aufzubauen, da hätte ich nicht mehr die Zeit dafür. Soll aber nicht heissen, dass unter meinem Tweeple nur Spammer sind:).

    Vor allem ist der Twitter-Link mit den ganzen Updates hier und da verlinkt und eingetragen. Das lasse ich mal so auf immer bestehen.

    Jedoch muss man sich meiner Meinung nach genau überlegen, ob man es dann wieder schafft, alle entfollowte Tweeps wieder zu followen. Das ist wirklich massenhaft Arbeit.

  • Roberto sagt:

    Wat für ein Müll…

    Ich würde ungern alle meine Follower verlieren. Ich bin froh überhaupt welche zu haben ;)
    Von Zeit zu Zeit entferne ich ein paar meiner Follower aus diversen Gründen(meist Inaktivität). Aber allen auf einmal zu entfollowen…nein danke!

    Roberto

  • Birgit sagt:

    Wozu braucht man so einen Service. Wer kommt überhaupt auf so ne Idee? Ich möchte meine follower nicht entfernen auf keinen Fall.

  • Sensei sagt:

    ich glaube ihr lest nicht, was ich geschrieben habe …. wenn man einen manuell aufgebauten Twitter Account hat, braucht man so einen Service nicht.

    Wenn man aber mit Services wie Twitterfollower.com und autofollow arbeitet und möglichst schnell viele Follower zu bekommen, dann kann es schon Sinn machen, denn Qualität lässt sich damit nicht erreichen und man muss manchmal einen solchen Account einfach aufräumen

  • Till sagt:

    Stellt sich nur die Frage, warum man dann überhaupt erst Auto-followt, wenn man nachher eh alle so gewonnenen follwings wieder unfollowen will.
    Halte eh nix von Autofollow… Entweder interessiert mich ein twitterer oder nicht. Und was davon auf meine Neu-Follower zutrifft, entscheide immernoch ich ganz allein..

  • Sensei sagt:

    Du bist auch ein Privatnutzer von Twitter, für ein Unternehmen, kann es aber schon interessant sein, möglichst schnell viele Follower auf zu bauen, an die sie ihre Messages raus hauen können. Wenn man dann aber merkt, dass es nicht funktioniert, braucht man sowas wie den unfollow Client ;)

  • Till sagt:

    Öhm… Aber mit nem Autofollow sammelt man doch nur Followings, keine Follower…. ;)

    Im übrigen kann man seinem alten Account auch einfach nen neuen Benutzernamen geben und dann nen neuen Account mit dem alten Namen erstellen. Dann sind allerdings nicht nur alle Followings, sondern auch alle Follower futsch.

  • Markus sagt:

    *Klugscheismodusan* Jetzt musst ich echt dreimal lesen bis ich kapiert hab um was es hier geht. Ein Follower ist jemand der mir folgt und nicht die jenigen denen ich folge. Dort bin ich dann wiederum Follower aber als was bezeichnet man dann die Twitterer denen ich folge? Bin gespannt auf die Antworten :-) *Klugscheismodusaus* Erst ging ich also davon aus dieses Tool schmeißt also meine Follower raus und das würd ich nicht brauchbar finden. Der andere Weg ist unter Umständen durchaus nicht schlecht mal wieder sauber alles aufzubauen. Aber artet wohl echt in Arbeit aus.

  • Alex L. sagt:

    Hallo,
    Markus, ich versuchs:). Also es sind dann deine Followings. Und wenn diese sich für das Folgen deines Accounts entscheiden, nachdem sie davon erfahren haben, dass du denen folgst, werden sie zu deinen Followern.

    Bleiben aber trotzdem von deiner Seite aus deine Followings, weil du denen immer noch folgst. Das nennt man dann, glaube ich Tweeps, also Freunde.

    Wenn man sich gegenseitig folgt, behaupte ich mal, dass man Tweeps sind, also Twitter-Freunde.

    Jeder unter deinen Followings, wer dir nicht folgen will/wird, bleibt nachwievor nur dein Following. So, das reicht erstmal :)

  • Markus sagt:

    Lol Alex danke für die aufschlussreiche Erklärung^^

  • Alex L. sagt:

    @Markus,
    Du hast es selbst so gewollt :). Aber Followings und Follower mit deutschen Wörtern zu ersetzen, würde wahrscheinlich für noch mehr Verwirrung sorgen. Daher bleiben wir doch lieber bei diesen twitter-üblichen Definitionen.

  • Markus sagt:

    Ich beschwer mich ja gar nicht :-) Aber Followings hab ich jetzt echt zum erstenmal gehört^^

  • Sensei sagt:

    Ich wollte nur anmerken, dass Tweeple alle Leute sind, die auf Twitter angemeldet sind, wenn es Freunde wären müsste es Twents oder so heißen.

    Um es aber nochmal eindeutig zu sagen, mit dem Client kann man alle Leute denen man Folgt unfollowen.

  • Alex L. sagt:

    @Markus,
    habe nur die Mehrzahl von Following erzeugt :). Manchmal sind das einfach zu viele Wörter, welche follow enthalten.

    @Sensei,
    aha OK. Ja, ich hatte mal irgendwo das Twitter-ABC gesehen, weiss aber nicht mehr wo der Link ist. Wenn jemand das kennt, könnte man das hier dann vll. verlinken –> für uns selbst und für die Leserschaft.

    Also Tweeple ist Twitter-Volk und Tweeps sowie Twents wohl dann die Freunde unter dem Tweeple. Dann heisst es, dass die Followings allesamt drauf gehen würden. Damit würde man monatelange Mühe mit einem Klick wegwerfen :). Es sei denn, es war alles automatisch gefollowed, um nur nach Quantität zu streben.

  • Markus sagt:

    Wie kommt ihr nur an solche Wörter :-) Tweeple hab ich auch noch nie gehört. Twitter-ABC kenn ich auch nicht, kenn nur (wie immer) den Wiki Link^^ http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter

  • Marc sagt:

    Da sieht man es wieder Blogger sind Künstler :-)

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