Natürliches und natürlich wirkendes Linkbuilding

Kategorie: Link Building

Der folgende Artikel ist von Dani Schenker. In seinem Blog geht es um Bloggen für Fortgeschrittene. Er bloggt seit 2008 und lebt zur Zeit in Costa Rica.

Jeder der eine Webseite oder einen Blog erfolgreich betreiben will, muss sich früher oder später mit dem Thema Linkbuilding befassen. Links führen zum einen zu mehr direkten Besuchern als auch zu einem besseren Ranking in den Suchmaschinen was wiederum mehr Besucher bringt.

Natürliches Linkbuilding

Natürliches Linkbuilding ist sehr schnell erklärt. Es bedeutet, dass deine Inhalte so gut sind, dass diese von anderen ohne deine Aufforderung verlinkt werden. Ganz natürlich eben.

Genau so einfach wie es erklärt ist, so schwierig ist es dann auch zu erreichen. Denn um ein komplett funktionierendes natürliches Linkbuilding zu „betreiben“, ist man auf extrem viele externe Faktoren angewiesen, welche nur schwer kontrollierbar sind.

So kannst du zwar tolle Inhalte erstellen, so lange aber niemand deinen Blog kennt, kann auch niemand darauf verlinken.

Darum helfen die meisten Webseitenbetreiber oder Blogger etwas nach…

Natürlich aussehendes Linkbuilding

Dies bedeutet nichts anderes, als aktiv Linkbuilding zu betreiben, dieses dabei aber so natürlich wie möglich aussehen zu lassen. Statt zu sagen was man dazu machen muss, versuche ich an dieser Stelle zu zeigen, wie man unnatürlich aussehendes Linkbuilding betreibt. Wenn du diese Punkte dann umgehst, kannst du nicht mehr viel falsch machen.

-Zu schnell zu viele Links. Falls dein Blog noch nicht genug bekannt ist um natürliche Links zu bekommen, dann weiss das auch Google. Und wenn du nun auf einmal sehr viele Links bekommen solltest, dann glaubt niemand, dass das natürlich ist… Auch nicht die Suchmaschinen.

-Nur Links von einer Quelle. Wenn Links natürlich entstehen, dann von sehr vielen unterschiedlichen Seiten. Auf keinen Fall darfst du also deine Links nur von einigen wenigen Quellen bekommen. Viele Quellen müssen genutzt werden.

-Immer gleiche Art von Website. Eine Suchmaschine erkennt den Unterschied zwischen einem Blog, einer statischen HTML Seite, einem Artikelverzeichnis, Linkverzeichnissen oder Social Bookmarking Diensten (um nur einige zu nennen). Ein natürliches Linkbuilding findet auf allen möglichen Seiten statt. Begrenze dich also auf keinen Fall nur auf eine Art von Seite.

-Schlechte Seiten. Auf keinen Fall solltest du dein Linkbuilding über schlechte Seiten betreiben. Dazu gehören Linkfarmen, Seiten mit zweifelhaften Inhalten oder von Google bereits bestrafte Seiten.

Generell gilt übrigens: Je einfacher ein Link zu bekommen ist, desto weniger ist dieser Wert.
Auch hier musst du aber darauf achten, dass du alles bekommst. Einfach zu bekommende Links, als auch schwierig zu bekommende.

Geschrieben von Sensei am 07. 6. 2011
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13 Kommentare zu “Natürliches und natürlich wirkendes Linkbuilding”

  • Dani Schenker sagt:

    Vielen Dank für das Veröffentlichen :)

  • Werbejunkie sagt:

    Ich denke man sollte bei dem Ganzen auch bedenken, dass für Blogs z.B. Blogkommentare als Backlinks etwas normales sind, für andere Webseiten aber mit einem zuviel im Verhältnis sich auch schädlich auswirken können.

  • Hi Werbejunkie,
    Ich denke da kommt dann eben mein zweiter Punkt zum Zug. Man muss beim Linkbuilding darauf achten, dass man Links von verschiedenen Quellen bekommt. Sonst sieht es schnell einmal nach Spam aus.
    LG Dani

  • Werbejunkie sagt:

    @Dani: Ich meine das nur im Falle von anderen Webseiten. Wenn ein Blog sich fast ausschließlich über Blogkommentare aufbaut, hat das keine negativen Auswirkungen (außer es ist zuviel in kurzer Zeit). Macht das dagegen z.B. ein Shop, können die Auswirkungen fatal sein.

  • @Werbejunkie: In wie fern können da denn Probleme entstehen?

  • Werbejunkie sagt:

    @Dani: Ne ganze Weile nicht mitspielen wäre die Auswirkung, die mir dazu einfällt ;-) Saftige -x penalty.
    Gerade mit Links, auf die man selbst einen Einfluss hat (Webkataloge, Bookmarks etc.) muss man schon vorsichtig sein. Wenn man die übertreibt, die in einem zu großen Verhältnis der gesamten Backlink Struktur stehen, dann geht der Schuss nach hinten los. Für andere Webseiten gehören zu dieser Sorte Links eben auch Blogkommentare. Nur für Blogs wirken sich diese in den seltensten Fällen negativ aus.

  • Da hast du natürlich recht.
    Ich denke auch dass viele Blogger eben nicht des Linkbuilding wegen kommentieren sondern eher um direkt Traffic zu bekommen.

  • Sensei sagt:

    Viel gefährlicher ist dabei insgesamt finde ich die Nutzung von Forenlinks. Gerade bei großen Foren kommt man da schnell mal auf 4000 Links aus der Signatur, was allerdings nicht unbedingt zu Penaties führen muss, wenn man diese auf einen Schlag ändert.

    Gerade Blogs werden ja tendenziell eh von Links überschwemmt, so das man sich da keine Sorgen machen muss und nicht jeder Kommentar muss auch eine geringe Wertung haben, das hängt ja auch immer von dem Trust der Seite ab.

  • Toni sagt:

    Klingt soweit ganz logisch, aber wären denn z. B. “gute” Seiten in dem Fall? Und was genau wäre eine Linkfarm – Seiten mit Links aber keinem Text?

  • Sensei sagt:

    @Toni das hängt davon ab. Aber eine Linkfarm ist wenn zu viele Outgoing links sind, das lässt sich aber nicht in absoluten Zahlen sagen

  • @Toni: Gute Frage. Aber ich denke du beantwortest sie bereits ganz gut. Wenn das Verhältnis zwischen Links und restlichem Inhalt nicht stimmt, dann ist das nicht gut. Also sprich, wenn zu wenig Text da ist.
    Sensei hat natürlich auch recht, denn wann genau Google etwas als Linkfarm bezeichnet weiss natürlich niemand. Aber oft wird es dir auffallen wenn eine Seite einfach zu viele Links hat.

  • Kamil sagt:

    Hey, schöner Artikel. Trotzdem hätte ich hier mehr insider-Tipps erwartet. Aber zur Auffrischung und Widerholung brauchbar! Vielen Dank.

  • Klar, für alte SEO Hasen ist das sicher nichts neues. Doch gerade in Zeiten von Fiverr und Co, wo man für 5€ tausende von Links bekommen kann, vergessen eben viele, dass das “natürliche” Linkprofil so auf der Strecke bleibt.

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