Warum Eike mit seinen Geschäftsideen im Internet scheitert

Kategorie: geld verdienen

Heute will ich euch mal eine Geschichte erzählen, die der eine oder andere eventuell so ähnlich schon einmal gehört oder auch selber erlebt haben wird. Ich selber habe schon etliche dieser geschickten gehört.

Ich wette euch geht es da nicht anders

Für die Geschichte habe ich mir jetzt einfach mal den Name Eike ausgesucht.

Hier ist was Eike passiert ist:

Da man nach der Schule ja irgendetwas machen muss, hat sich auch Eike einen Job gesucht. Inzwischen hasst Eike seinen Job, denn er hat damals nicht darüber nachgedacht, ob ihm der Job Spaß macht oder er sich mit seinem Arbeitgeber identifizieren kann. Aber jetzt ist es eh zu spät und jetzt stirbt jeden morgen auf dem Weg zu der Arbeit ein weiteres Stück von ihm. Eines schönen Tages fasst sich Eike dann aber doch ein Herz und entscheidet sich, endlich einen Ausweg zu finden.

Eine Woche später hat er eine Offenbarung, da gab es doch diesen Typen, der eine Milliarde Dollar verdient und das bei nur 4 Stunden Arbeit die Woche. Was kommt jetzt? Genau, Eike fragt sich, wieso er das nicht auch kann, das hört sich ja nicht sonderlich schwer an .

Jetzt sind zwei Varianten möglich:

A) Eike entscheidet sich einen Blog zu eröffnen, darüber dass er Kündigen will und natürlich, wie er das macht indem er jetzt online Geld verdient.

B) Eike hört vom „Internet Marketing“ und versucht eine „todsichere Methode“ nach der anderen um online Geld zu verdienen. Das mit seinem aktuellen Job sollte er damit auch in den nächsten 6 Moanten lösen können.

Unabhängig davon welchen Weg Eike genommen hat, passiert etwas unerwartetes, Eike erreicht seine Ziele nicht und verdient nicht genug um seinen Job zu kündigen. An dieser Stelle fängt Eike neu an und versucht es mit einer neuen Methode, oder er gibt die Varianten eins und zwei auf und versucht sich mit etwas anderem wie Pennystocks, Forex oder mal im Immobilienbereich oder halt mit einem neuen Job.

–> Ende <--
Jetzt stellt sich natürlich die Frage, was hat Eike falsch gemacht?

1. Wie viele andere Menschen hasst Eike seinen Job.

Unglücklicher weise reicht es eventuell seinen Job zu hassen um über Unternehmertum nachzudenken, aber es reicht definitiv nicht als Motivation.

Eike hat nicht die richtige Motivation, es geht zwar immer um einen selbst, ABER es muss immer auch um die potentiellen Kunden gehen.

Noch ist aber nicht alles zu spät, von hier können sich die Dinge in zwei Richtungen entwickeln.

Entweder beginnt der Protagonist unserer Geschichte an, an die Menschen denen sein Geschäft nützen soll zu denken oder er denkt weiterhin nur darüber nach, wie das Geschäft ihm helfen kann. Möglichkeit eins, er wird Erfolgreich, Möglichkeit zwei führt zum scheitern.

2. Irgendwie kann man Eike aber auch keinen Vorwurf machen, dass er von der Vorstellung verführt wurde von zuhause arbeiten zu können, während er gemütlich auf der Terrasse liegt und ein Bier trinkt. Auch das ihm die Idee der 4 Hour Work Week gefällt ist ihm nicht vorzuwerfen.

Das Problem das Eike hat und das auch andere oftmals stört ist, Eikes Erwartungen sind unrealistisch. Wer das 4 Hour Work Week Buch gelesen hat, dass hier ein anderes Prinzip zugrunde liegt. Wie soll auch jemand von etwas das er nie zuvor gemacht hat bei einer Arbeitszeit von nur 4 Stunden die Woche gut leben können?

Die Moral an dieser Stelle, nicht alles was ihr Lesen könnt ist die reine Wahrheit.

3. Eike sucht jetzt nach der ultimativen Lösung, denn er glaubt immer noch, dass jeder innerhalb von 6 Monaten ein gut laufendes Geschäft aufbauen kann.

Also wieder die Suche im Internet und es entstehen 2 Szenarien:

Szenario 1: Er entscheidet sich für das Bloggen, doch Eikes Ansatz ist immer noch zu sehr auf sich selbst Fokussiert um erfolgreich zu sein. Auch jetzt reicht es nicht seinen Job in den nächsten 6 Monaten aufbauen zu wollen um einen Blog aufzubauen.

Wer eine Leserschaft für seinen Blog aufbauen will, muss entweder Probleme lösen oder Wünsche erfüllen, zumindest aber wertvolle Informationen bieten. Eike geht es aber nur um sich, obwohl es um seine Leser gehen sollte.

Das ist wie auf einer Party keiner redet mit dem, der nur über sich selbst spricht sondern, viel lieber mit dem, der es schafft einen zu unterhalten.

Aber auch die Idee muss sich durch irgendwas von der Masse abheben und hervorstechen, Blogs in denen immer das gleiche geschrieben wird gibt es genug.

Er scheitert also weil Eike in seinem Vorgehen zu sehr auf sich fokussiert ist.

Szenario 2: Statt bloggen versucht es Eike mit Internet Marketing und ist besessen davon die eine „geheime Strategie“ zu finden.

Ich könnte jetzt hier unzählige Strategien aufzählen, die eine richtige existiert aber trotzdem nicht. Bildlich gesprochen hängt Eike den Karren vor das Pferd.

Das einzige Geheimnis im Internet Marketing ist es, den Menschen zu geben, was sie wollen oder brauchen. Punkt, so einfach geht das!

Taktik und Strategie sind zwar wichtig aber die Nutzer kommen immer zuerst.

Fazit

Damit der Artikel nicht zu lang wird, fasse ich mich jetzt mal möglichst kurz.

Eigentlich gibt es drei Gründe warum Eike gescheitert ist:

Falsche Motivation
Irrationale Erwartungen
Eigensüchtige Ansätze beim Geschäftsaufbau

Am Ende freue ich mich auf eure Kommentare, was meint ihr was hat Eike falsch gemacht und habt ihr selber schon mal Eikes getroffen und wie geht ihr mit den Eikes dieser Welt um?

Ich muss sagen gerade im Bereich der englischen Websites und Foren ist das extrem schlimm geworden.

Geschrieben von Sensei am 09. 10. 2011
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8 Kommentare zu “Warum Eike mit seinen Geschäftsideen im Internet scheitert”

  • Nadine sagt:

    Eike? Fred? Entscheide dich mal ^^

  • Sensei sagt:

    /Replace all – habe mich jetzt demokratisch auf Eike geeinigt, aber da sieht man mal was dabei raus kommt, wenn man mitten in der Nacht schreibt und dann auch noch abgelenkt wird.

  • Mitch sagt:

    Die Herangehensweise ist ja auch komplett falsch. Im Internet verdient man nur Geld, wenn man Menschen erreicht und wie soll man Menschen erreichen, wenn man diese von seiner Webseite nicht überzeugen kann. Ist ja logisch, wenn es einem nur ums Geld geht. Das kann überhaupt nichts werden.

  • Blogdetektiv sagt:

    Dass Leute überhaupt das mit einer solchen Motivation versuchen, finde ich komisch. Vorallem, da sie bestimmt zu dem Entschluss kommen, dass sie sich über ihren Beruf zu wenig Gedanken gemacht haben und dann so etwas anfangen.

  • Janina sagt:

    Eikes Fehler ist aber nicht nur ein Problem von Unternehmungen im Internet! Auch der Stationäre Handel / Industrie beschäftigt sich zu oft mit sich selbst. Nur dass es sich dort nicht so unmittelbar auswirkt wie im Netz.

  • Alex L sagt:

    Eike hat sich von dieser Idee blenden lassen, liess unrealistische Visionen entstehen und dachte, dass ihm das Ganze gelingt. Das funktioniert nie und nimmer und ich persönlich halte Abstand von solchen Strategien, vor allem wenn es um einigen Stunden am Tag oder die Woche handelt. Ein erfolgreicher Internetalltag dauert etliche Stunden und nur durch extrem viel Fleiss kann es was werden, muss aber nicht! Hier und da liest man:”Jeder kann viel viieel Geld verdienen”, aber schaffen, tun es sehr wenige Personen. Zweitens reicht Fleiss allein bekanntlich nicht aus.

  • Florian sagt:

    Das trifft möglicherweise alles zu aber das größte Problem in der heutigen Zeit ist die ungeduld der Menschen. Es dauert einfach seine zeit bis eine Website die ersten Früchte trägt aber die meißten hören schon viel zu früh auf oder denken an einer Verkauf ihrer Seite. Das wichtigste es, das vorhaben durchzuziehen und nicht alle 3 Tage eine neue Website zu einem völlig anderem Thema zu starten.

  • Tobias sagt:

    Es gehört mehr dazu als nur zu wissen, wie es geht. Die meisten Leute scheitern nicht wegen Desinformation, sondern aufgrund der fehlenden Disziplin. Man kann nichts innerhalb weniger Stunden aufbauen und es zum Erfolg führen, dazu muss man schon etwas mehr Zeit einplanen und dran bleiben.

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