Das Problem mit Contextual Ads

Kategorie: geld verdienen

Ich habe mich entschieden mal etwas über Contextual Ads zu schreiben, da mir vor ein paar Tage ein Licht aufgegangen ist. Als Blogger und Webmaster ist man ja doch gewillt mit seiner Tätigkeit etwas Geld zu verdienen. Was tut man also, wenn man gerade mit dem Ganzen anfängt, man googelt und sieht sich in den einschlägigen Foren um.

Wenn es um das Thema Geld verdienen kommt man an Google AdSense dem Muster Beispiel für Contextual Ads gerade am Anfang nicht vorbei. Inzwischen gibt es natürlich auch noch viele andere Anbieter, wie Yahoo oder Microsoft. Aber von der Ausgangslage sind alle gleich und es macht eigentlich fast keinen Unterschied für wen man sich entscheidet.

Was aber passiert, wenn ich als Blogger einen Anzeigenblock auf meiner Website einbaue? Ich bekomme für jeden Klick auf den Banner oder die Textanzeige ein paar Cent, bis zu fast einem Euro, je nachdem um welche Nische es sich handelt. Welche Anzeigen bei mir auf der Seite angezeigt werden, kann ich allerdings nicht beeinflussen, die Kontrolle darüber liegt bei dem Anbieter.

Das Problem dabei ist, dass so auf der Seite auch Konkurrenzanzeigen landen können. Ein Problem, dass auch auf netheweb nicht zu vernachlässigen ist, da ich eine Zeit lang enorm viele Hosting anzeigen hatte, die meinem eigenen Hoster, 1deluxe eigentlich nur geschadet haben. Ich habe dann zwar die meisten geblockt, aber das hat dennoch einige Zeit gedauert und da die anzeigen immer individueller werden, ist nicht mal sicher gestellt, dass man die Konkurrenz überhaupt zu Gesicht bekommt

Ein weiteres Problem von Contextual Ads ist, dass die Klicks zwar im Vergleich teilweise gut bezahlt sind, aber nicht an nährend das wieder spiegeln, was der Werbetreibende durch den neuen Besucher verdient. Was schon in die Thematik führt, die ich als eigentlich Problem sehe, durch die Klicks, verlassen die Leute meine Seite, was definitiv nicht ist, was ich will.

Klickt ein User auf eine der Contextual Ads, wird er direkt auf eine andere Website geführt und ist für mich verschwunden, bringt mir also nichts mehr. Wenn ich es geschickt angehe, verdiene ich dabei eventuell 40 bis 70 Cent, verliere aber einen Leser, der sehr wahrscheinlich nicht wieder kommt und die Chance mehr zu verdienen als nur diese 70 Cent.

Denn bleibt der User auf meiner Seite, wird er sich weiter umsehen und sollte ich eigene Produkte anbieten eher bei diesen zuschlagen oder aber er findet einen Affiliate Link, zu einem Produkt, dass ihm weiter hilft. So verdiene ich auf jeden Fall mehr als die 70 Cent durch die Anzeigen und habe sogar noch die Chance, dass er wieder kommt.

Das soll jetzt nicht heißen, dass ihr auf diese Anzeigen verzichten sollt, ich nutze sie ja auch noch, ihr solltet nur die Art und Weise überdenken, wie ihr sie einbaut. Bei mir ist nur ein Anzeigenblock in der Sidebar zu finden, was auch schon grenzwertig ist. Worauf ich auf jeden Fall achten sollte ist, dass die Website nicht überladen ist mit Ads und dass die Anzeigen nur an Punkten zu finden sind, wo die Leute die Seite eh wahrscheinlich verlassen wollen. So dass man so zusagen auf ihrem Weg zum Ausgang noch ein paar Cent verdient.

Bin mal gespannt, wie ihr die ganze Thematik so mal beurteilt und wie ihr es auf euren Seiten so handhabt. Haut also ordentlich in die Tasten und lasst hören.

Sensei

Geschrieben von Sensei am 14. 12. 2009
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5 Kommentare zu “Das Problem mit Contextual Ads”

  • Markus sagt:

    Es kommt denk ich auch drauf an was man auf seiner Seite überhaupt anbietet. Wenn man eigene Produkte anbietet, würde ich auch keine Werbung einbinden. Einer News Seite aber schadet es nicht und es gibt durchaus auch Klicks die etwas mehr wert sind. Ich sprech da von 3-4 Euro. Die bekommt man aber nicht wenn man die Anzeigen “versteckt”. Aber wie gesagt es kommt auch auf das Thema der Seite an und da hast Du in Deinem beschriebenen Fall absolut recht.

  • thomas sagt:

    Ich bin auch der Meinung, man sollte sich entscheiden was man will.
    Auf eine Affiliate-Seite gehört kein Adsense.

    “Affiliate Link, zu einem Produkt, dass ihm weiter hilft. So verdiene ich auf jeden Fall mehr als die 70 Cent durch die Anzeigen”
    Auf jeden Fall nicht, es ist nicht gesagt, dass der User etwas kauft oder einen Lead generiert.
    Die Cents für den Klick hast du aber auf jeden Fall.

    @Markus
    Die 3-4 Euro sind zwar möglich aber eher theoretischer Natur.

  • Mitleser sagt:

    Erstens hast Du die Möglichkeit (z.B. Adsense) über Google-Anzeigenmanager einzubinden. Das hat den Vorteil Du es so einstellen kannst, dass alle Klicks sich in einem neuen Browserfenster öffnen.
    Zweitens – bei Affiliate-Klicks/Links sind die User genauso verschwunden.
    Drittens – wenn ich mir z.B. beim Amazon-Partnerprogramm die Umsätze/Provisionen auf die Klicks umrechne komme ich teilweise auf 9 bis 15 Cent Klickpreise. Weil natürlich nicht jeder der einen Affiliatelink anklickt auch kauft.

  • Sensei sagt:

    @Mitleser, das mit dem Anzeigenmanager stimmt natürlich und ist auch eine sinnvolle Sache, über die man nachdenken sollte, aber trotzdem gucken sie die Leute dann erstmal nicht mehr deine eigene Page an.

    Mit Den Affiliate-Links hängt das natürlich immer ganz von Thema ab und davon wie gezahlt wird. Wenn ich z.B ne Subscribtion vermittel für einen kostenlosen Email Newsletter zu einem relevanten Thema und mir das 2€ bringt pro Anmeldung( nur mal als Beispiel) dann habe ich da wesentlich mehr von, als wenn jemand zu trigami oder so kommt, vor allem, weil ich dann nicht die Provision dafür erhalte …

  • SantaCruze sagt:

    Es ist immer so eine Sache, Werbung einbauen und keine Besucher vergraulen. Im Endeffekt wird es nie 100% klappen, sondern jeder Betreiber muss ein gesundes Maß zwischen beidem finden.

    Da man ohne Werbung eigentlich als Blogger oder Content Manager eigentlich gar nichts verdient, aber auch irgend wovon leben will, muss natürlich Werbung sein.

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