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4 wichtige Gründe warum ihr die investierte Zeit bei Projekten tracken solltet

Kategorie: Bloging, geld verdienen


Bildquelle: sxc.hu

Wer von euch auch hauptberuflich im Bereich des Freelancing unterwegs ist hat wahrscheinlich seit Jahren keine Stempeluhr zu Gesicht bekommen und diejenigen unter euch, die wie ich das Ganze nur als Nebenjob betreiben werde nie auf die Idee kommen vor ihrem Büro eine Stempeluhr aufzubauen.

Nichts desto trotz, will ich euch in diesem Artikel 4 gute Gründe nennen warum ihr dies trotzdem in gewisser Weise tun solltet. Es gibt ja inzwischen auch gute Tools, die man dafür verwenden kann, so das man keine Stechuhr mehr braucht.

Ist das nicht stempeln, das einzige was euch von Nicht-Freelancern unterscheidet? Natürlich nicht, denn der Kunde entscheidet sich wahrscheinlich aufgrund eurer Ideen und eurer Kreativität und Referenzen für euch und nicht weil er eure Zeit braucht.

Denn Zeit kann man ja eigentlich überall kaufen, jetzt outsourcing-technisch betrachtet. Deshalb werden Preise eigentlich auch nie auf Stundenbasis gemacht sondern für ein komplettes Projekt oder einzelne Projektteile. Wenn man als Freelancer mit der Zeit zu tun hat, dann nicht weil man sich Gedanken macht wie viel Zeit man investiert hat, sondern weil man die Deadline halten muss.

Ich selber tracke nicht immer die Zeit versuche von Zeit zu Zeit aber drauf zu achten, wie lange ich für bestimmte Aufträge oder Dinge für meine eigenen Projekte benötige und das aus den folgenden Gründen:

1. Einfachere Preiskalkulation.

Vor allem wer von seiner Arbeit leben muss, sollte auch die benötigte Zeit im Auge behalten, denn nur wenn man weiß, wie lange man im Durchschnitt für eine Aufgabe braucht, kann man die Preise so kalkulieren das man am Ende des Monats zufrieden sein kann und nicht hungern muss.

2. Besseres Zeitmangagement.

Abhängig davon an wie vielen Projekten ihr gleichzeitig arbeitet, ist es auch entscheidend, wie gut ihr es schafft die anstehenden Aufgaben aufzuteilen. Wenn ihr keine Idee habt, wie lange ihr für eine bestimmte Aufgabe braucht, dann schiebt sich alles weitere auch nach hinten und die Deadline wackelt. Mit ordentlich kalkulierten Mittelwerten aus euren Erfahrungswerten könnt ihr hier zumindest etwas gegensteuern und damit am Ende auch stressige „Überstunden“ sparen.

3. Input/ Output Kontrolle.

Hier geht es darum, das ihr am Ende jeder Woche oder eines jeden Monats wisst, wie viel eurer Zeit ihr eigentlich wirklich für Projekte aufgewendet habt. Also in der ihr wirklich effektiv gearbeitet habt. Meistens startet man ja mit einem Schätzwert von um die 80-90% aber wenn ich bei mir tracke lande ich mit effektiver Arbeitszeit nur bei um die 60-65% der gesamten Zeit.

4. Eine höhere Disziplin.

Wenn man einfach so vor sich hin arbeitet, ist es ja relativ entspannt und man gönnt sich auch die eine oder andere Pause. Weiß man aber das die Zeit gezählt wird, wenn auch nur für die eigenen Bücher, dann versucht man doch produktiver zu arbeiten und die Zeit sinnvoll zu nutzen. Das ist zumindest meine Erfahrung. Wenn die Uhr läuft, wird Twitter igoriert, Facebook ist offline und es läuft auch kein TV wie sonst oftmals. Dadurch wird man natürlich alleine schon wesentlich produktiver.

Ich hätte mich gefreut, wenn ich euch gleich ein gutes Time-Tracking Tool hätte empfehlen können habe da aber noch nicht so viel Erfahrung mit. Das letzte was ich genutzt habe und mit dem ich auch die oben dargestellten Erfahrungen gesammelt habe war ein internes von Odesk, mit dem man so nicht wirklich gut arbeiten kann.

Im US Bereich habe ich gehört, das viele mit TraxTime oder On The Job arbeiten habe beide aber noch nicht getestet. Eventuell kennt ja einer von euch schon ein gutes Tools das zum Zeiten tracken genutzt werden kann. Zur Not tut es ja auch erst einmal die Stoppuhr am iPhone und ein Blatt zum notieren der Zeiten, wobei man digital weniger mauscheln kann.

Sensei

Geschrieben von Sensei am 12. 10. 2010
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6 Kommentare zu “4 wichtige Gründe warum ihr die investierte Zeit bei Projekten tracken solltet”

  • Rolf sagt:

    Ich arbeite seit Jahren (5+) mit “On The Job” und bin im großen und ganzen damit zufrieden. Allerdings nutze ich es vor allem um kalkulierte Projektzeiten im Auge zu behalten. Stundenabrechnungen, die den Kunden erreichen, sind eher die Ausnahme.

  • Sensei sagt:

    @Rolf, das war ja auch das was ich mit dem Artikel sagen wollte. Für die eigene Kalkulation ist es wichtig den Überblick zu haben. Der Kunde muss die Zeiten nicht wirklich zu Gesicht bekommen.

  • Oliver sagt:

    Es ist in vielen Bereichen gar nicht mehr einfach oder sogar erwünscht, dass die Stunden abgerechnet werden. Der Kunde würde eh im seltesten Fall Deine komplett getrackten Stunden bezahlen. Es wird meistens en Paketpreis vereinbart. Benötigst Du länger….hast Pech gehabt und vielleicht zu wenig angeboten, bist Du eher mit dem Projekt fertig…glückwunsch…gut kalkuliert :-) Und man sollte sich auch nicht zu tode tracken…eine gesunde Mischkalkulation ist hierbei am effektivsten.
    Ich kann mir vorstellen, dass z.B. im Coaching-Bereich noch stundenweise abgerechnet wird…aber sonst?!?!
    Ich persönlich nehme es wie Du es schon beschrieben hast als persönliche Kontrolle bzw. für meine “internen” Kalkulationen. Hierzu verwende ich Timelog (http://www.mediaatelier.com/TimeLog4/) somit habe ich immer meine Zeiten im Griff….zumindest sehe ich, wo die Zeit geblieben ist :-P Und diese Zeiten nehme ich dann wiederum nur als Basis für meine späteren Kalkulationen.
    Grüße Oliver

  • Flowsen sagt:

    Seit dem ich selbstständig bin, nutze ich ein Timetracker Programm, da ich bei bestimmten Projekten auch auf Stundenbasis abrechne. Aber für 5 Minuten Arbeit schmeiße ich das Tool nicht nicht an… “Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.” Das erfreut natürlich auch meine Kunden!

    Ich nutze das kostenlose und gute Programm timeEdition: http://tinyurl.com/ykwhz2w
    Auf dem iPhone nutze ich DueTime: http://tinyurl.com/2vkf2bo

  • Andrea sagt:

    Geht ja in Richtung Zeitmanagement. Wichtig wäre auch, die verschiedenen Arbeitsphasen zu unterscheiden, so kann man bei einer Optimierung auch zielgerichteter ansetzen. Und das ist ja neben der Preiskalkulation der das eigentliche Ziel, oder nicht? Zwei Autoren, die ich in diesem Bereich sehr schätze sind David Allen und Lothar Seiwert.
    Allerdings: Macht euch nicht zu Sklaven der Stechuhr und gebt eure Flexibilität nicht auf. Für mich ist das – angesichts der vielen, vielen Nachteile – der größte Vorteil daran selbstständig zu sein.
    LG, Andrea

  • Frank sagt:

    Hallo Sensei,

    vor allem der vierte Punkt, die Disziplin ist natürlich von jedem selber abhängig. Bei mir ist es wahrscheinlich der wichtigste der Punkte, da ich öfters ein wenig antriebslos bin.

    Grüße, Frank

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