Hater beweisen Erfolg!

Kategorie: Bloging

Ich schreibe diesen Artikel aus aktuellem Anlass und um ein paar meiner Bloggerkollegen Mut zu machen. Doch zuerst einmal sollte ich, denke ich erklären, um was es in diesem Artikel gehen soll, denn mit dem Wort „Hater“ können nicht unbedingt alle etwas anfangen.

Hater sind für mich Leute, die mit ihren Kommentaren nur das Ziel haben, den Blogger zu kritisieren, den Blog „schlecht zu machen“ oder platt gesagt, dem Blogger auf die Nerven zu gehen. Sobald die ersten solcher Kommentare auftauchen, fängt man als Blogger automatisch an sich Gedanken zu machen, wie man auf sie reagieren soll.

Ich habe mich entschieden mich nicht von den Hatern fertigmachen zu lassen, sondern sie als eine Art der Bestätigung zu sehen. Ich meine es muss ja einen Grund haben, dass sie die Kommentare auf meinem Blog schreiben, also muss ich mich irgendwie von den anderen abheben und das ist schonmal etwas, dass ich will. Außerdem sollten wir nicht vergessen, dass wir leider immer noch in der deutschen Szene sind und da Neid sehr weit verbreitet ist, wenn jemand mit dem was er tut nicht nur Spaß sondern auch Erfolg hat.

Man kann also denke ich in teilen sagen, dass man den Erfolg durch die Anzahl der Hater messen kann, je mehr Hater, desto erfolgreicher ist der Blog.

Aber wieso schreibe ich das Ganze eigentlich, weil ich verhindern will, dass andere durch solche Kommentare frustriert werden und aufhören zu bloggen oder es sich zu sehr zu Herzen nehmen und dann weil ich auf shoemoney.com einen netten Artikel gelesen habe, wie man mit Hatern auch umgehen kann.

Denn wenn man ihnen zeigt, dass man sich bewusst ist, dass man zum Beispiel eine nicht unbedingt gute Rechtschreibung hat, es einem aber völlig egal ist, die Krönung ist laut Shoe es ihnen noch einmal ins Gesicht zu sagen, indem man es auf dem Blog veröffentlicht.

Das wollte ich auch mal ausprobieren, wer weiß, was passiert, wenn ich diesen Artikel poste. Nehmen die Kommentare zu, nehmen sie ab, bleiben sie ganz aus? Das ist ja fast wie Roulette und am Ende sogar noch besser, weil es völlig egal ist, ob ich gewinne oder nicht, weil ich trotzdem weiterspielen bzw. bloggen werde, alleine schon, weil es mir Spaß macht.

So weit my two cents zu diesem Thema und jetzt freue ich mich auf eure Kommentare.

Sensei

Geschrieben von Sensei am 18. 11. 2009
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13 Kommentare zu “Hater beweisen Erfolg!”

  • Markus sagt:

    Es gibt ja durchaus einige bekannte “Hater” in der Szene. Einer davon war auch schon bei mir unterwegs. Solange das ganze nicht in die persönlich beleidigende Schublade einzuordnen ist, lass ich mich daran auch nicht stören. Beleidigungen egal ob gegen mich oder andere User werden einfach ohne Kommentar gelöscht. Da braucht man sich auch nicht drüber aufregen, find ich.

  • Roberto sagt:

    Ich nehme Hater-Kommentare sehr persönlich. Auch wenn ich noch nicht so viele bekommen habe. Aber da mir mein Blog und das was ich mir in dem Bereich bis jetzt aufgebaut habe sehr am Herzen liegt, kann ich einfach nicht darüber hinwegsehen.

    Aber es würde meine Lebenserwartung bestimmt um 20 Jahre verlängern wenn ich mich weniger über sowas aufregen würde ;)

  • Sensei sagt:

    @Roberto, ich habe mir sowas gedacht, nach deinen Tweets und da ich das insgesamt schon länger loswerden wollte, habe ich entschieden, dass es ein guter Zeitpunkt ist um es zu posten.

  • Pe-Su-Ki sagt:

    Es gab bei mir zwar einige Anomyme Kommentare, die toal das Thema verfehlt haben, aber direkt Angreifend waren sie nicht. Ich habe diese gelöscht und gut wars gewesen. Somit kann ich sagen, das ich davon noch verschont geblieben bin.

  • Alex L sagt:

    Hi,
    bei mir gabs auch schon ein paar entmutigende Kommentare, dass ich mal mit dem Bloggen aufhören sollte, da es so oder so reine CO2-Verschwendung ist. Ja, ja, genau diese Worte standen da.

    Ist mir völlig wurscht, wer das geschrieben hat. Da dachte sicher jemand, er kann mich aus der Spur bringen, hat es sich aber ganz schön geschnitten.

    Ich finde es sehr mutig, dass du dieses Thema ansprichst und darüber eine Diskussion startest. Auch wegen meiner Rechtschreibung gab es auch schon einige negativen Comments. Na und! Ich bin dabei, mich zu verbessern und das tue ich ständig. Fakt ist ja, dass ich fast immer nachts blogge und da kann es schon mal zu diversen Fehlern kommen.

    Aber muss ich deswegen gleich als Hobby-Blogger einpacken? Das wäre doch schon mal Quatsch. Man bloggt aus einem anderen Grund und nicht weil man ein perfekter Blogger mit besten rethorischen und germanistischen Fähigkeiten werden will. Das spielt überhaupt keine Rolle und Spass am Schreiben währt sowieso am längsten.

    Diese Hater lesen garantiert fast immer passiv mit und reiben sich vll. die Hände, wenn man nicht mehr bloggt oder von Problemen berichtet.

  • Sensei sagt:

    Ich hab mir da nicht so lange Gedanken drüber gemacht, ob ich das posten sollte oder welche Auswirkungen es haben könnte. Das ist mir kurz vor dem drücken auf Veröffentlichen aufgefallen. Fand aber es musste gesagt werden und ich scheine ja recht gehabt zu haben.

  • Alex L sagt:

    @Sensei,
    ist doch oki. Normalerweise diskutiere ich solche Themen selten, aber als ich die Headline las, sind mir meine eigenen Vorfälle eingefallen.

    Ja, ein paar solche Comments tauchen i-wann mal vll. in einigen Blogs auf und wie man darauf reagiert, ist jedem selbst überlassen. Hauptsache, man gibt nicht auf und gibt diesen “Hatern” dadurch noch mehr Nahrung. Das ist doch das, was diese brauchen, um weiter negativ zu kommentieren.

  • rundumkiel sagt:

    Interessanter Artikel. Besonders für mich als “Blogger-Einsteiger”. Über dieses Thema hatte ich mir bisher noch keine Gedanken gemacht. Aber es macht ja Sinn, sich sozusagen “mental” darauf vorzubereiten. Wahrscheinlich passiert es ja irgendwann…

  • Alex L. sagt:

    @Rundumkiel,
    ach, bleibe positiv. Es kann zu solchen Kommentaren kommen, muss aber nicht. Wenn i-was davon gerechtfertigt ist, kann man es aber als harte Kritik aufnehmen oder eben ignorieren(die einfachste Methode).

    Das muss man dann selbst entscheiden. Wenn du mit dem Bloggen weitermachen willst, mache dir keine Gedanken um sowas :). Es ist aber eben ein Randthema, welches auch mal angesprochen werden könnte/sollte.

  • Guru 2.0 sagt:

    Wie hat mal ein große Persönlichkeit gesagt:
    Was stört es die Eiche, wenn sich die S… daran reiben?

    Genauso solltest Du es halten. Konstruktive Kritik super, Fehlerhinweise auch super, aber die üblichen Nörgeleien wegen der Rechtschreibung, des Stils und der Inhalte kann ich auch nicht mehr hören/lesen. Natürlich hat es mich auch schon getroffen und ich lösche prinzipiell nur Beleidigungen und Spam aus den Kommentaren raus. Den Rest nehme ich wie es ist: Man kann sich die Menschen nicht aussuchen, es gibt halt keine anderen.

    Aber an Liebsten sind mir die Kommentare auf Tutorials, welche nach dem Motto gehen: Du solltest nicht das Tutorial befolgen, sondern ganz etwas anderes installieren. Das sind halt Menschen die (bestenfalls) einen Backlink brauchen.

    Aber wie geht ihr eigentlich mit den (halb)anonymen um. Diese netten Mitmenschen, welche keine eMail/Namen angebeben oder offensichtlich falsche Daten?

  • Alex L. sagt:

    @Guru 2.0,
    Zu den Halb-Anonymen: Es sind doch auch diese mit den Keywords als Nick oder? Also da ich in den Kommentaren das SEO-Plugin KeywordLuv einsetze, wird alles was mehr als 2 Keywords hat, entweder gelöscht oder auf 2 Suchbegriffe reduziert.

    Einen Kommentator-Namen brauche ich dann ja auch dazu, daher stelle ich es oft richtig, wenn ein Kommentar einigermassen zum Thema passt. Ich gehe dann zum Impressum der kommentierenden Webseite und suche mir einen Vornamen aus und trage es ein. Fertig!

    Diese Webmaster sollen froh sein, dass solche Comments überhaupt im Blog erscheinen. Ab und an, wenn ich von den SEO-Comments genervt bin, bin ich sehr konsequent. Hält sich jemand nicht an die Regeln, wird der SEO-Comment einfach gelöscht. Ich sehe es ja, ob es gleich mehrere Suchbegriffe sind.

    Warum man anonym kommentiert, habe ich keinen Plan :). Es sind wohl doch wie du erkennst allesamt Backlinkjäger in Hoffnung der Kommentar-Freischaltung oder es gibt anderlei Gründe für die Anonymität beim Kommentieren.

  • Sensei sagt:

    Ich erkläre hier jetzt nicht, was ich mache, weil ich damit den Backlink-Geiern nur ermöglich es zu umgehen.

    Generell werden aber alle Kommentare die nicht beleidigend sind oder von mir als Spam bewertet werden zugelassen. Wenn jemand nur nen Einzeiler schreibt, kann es aber auch sein, dass ich mal die URL raus nehme. Nur auf Dauer ist mir das meistens zu aufwendig.

  • Alex L. sagt:

    @Sensei,
    ab und zu ein Auge zudrücken, darauf verzichte ich auch nicht. Die Sache mit der URL-Herausnahme ist für den Kommentierer ganz schön hart zu verkraften, als ob man den eigenen Comment nie abgegeben hat.

    Aber beim nächsten Mal machen sich die meisten bestimmt mehr Mühe.

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