Die 3 elementaren Schnittstellen für einen Blog

Kategorie: Bloging

Der Anfang von einem neuen Projekt ist immer das schwerste, denn selbst wenn man bereits ähnliche Projekte in der selben Nische betreibt ist kein Projekt wie das andere. Wie ihr auf Twitter bei mir schon lesen konntet ist es aktuell bei mir auch wieder so weit, das ich mich mit einem „neuen“ Projekt beschäftige.

Damit mein neues Projekt möglichst schnell auf stabilen Traffic-Füßen steht und auch erfolgreich wird und ein paar Euro in meine Kasse spült, versuche ich alle Schnittstellen zu nutzen um mit meinen Usern zu kommunizieren und sie über neue Artikel oder sonstige Änderungen zu informieren.

Falls ihr auch gerade ein neues Projekt startet, denke ich kann euch dieser Artikel auch in eurem tun bestärken. Wenn bei euch aktuell nichts ansteht, dann schaut einfach wieder dann rein, wenn es so weit ist. Vom Inhalt her vermute ich, dass ihr wenn ihr schon etwas länger dabei seid den Tenor kennen werdet.

Für Einsteiger oder diejenigen unter euch, die nach einer eventuell neuen Perspektive suchen kann ich den Artikel nur empfehlen.

Was für Schnittstellen?

Das Wort Schnittstelle ist denke ich nicht optimal, aber ich habe versucht ein passendes deutsches Wort zu finden und bin, trotz Hilfe von meinen Followern daran gescheitert. Hier jetzt also noch einmal etwas ausführlicher, um was es gehen soll.

Es soll um Punkte gehen, auf denen ihr die Inhalte die zentral auf eurem Blog veröffentlicht werden unter die Leute bringt. Im englischen würde ich von „Distribution Points“ sprechen finde im Deutschen aber wie schon gesagt kein Äquivalent. Aber ihr braucht keine Angst zu haben, denn ich bin mir sicher, das ihr versteht, worum es geht, wenn ich euch dir drei Schnittstellen zu den Usern oder der Masse gezeigt habe.

1. Twitter

Wen wundert es, neue Artikel und Veränderungen lasse ich bei meinem neuen Projekt über Twitterfeed direkt auf einem Twitter-Account veröffentlichen. Auf Netheweb lasse ich nur Kommentare automatisch Twittern und schreibe alles weitere per Hand. Besonders wichtig hier ist aber, das ihr nicht NUR Feeds habt die veröffentlicht werden, denn dann findet ihr mit euren Botschaften keine offenen Ohren sondern nur andere Botschafter/ Spammer.

2. Facebook

Neben Twitter gehört auch eine Facebook Fanpage zu einem professionell geführten Projekt. Wie man bei dem erstellen einer Fanpage vorgeht werde ich hier allerdings nicht explizit erklären, da hierzu ja bereits die Facebook Serie existiert. Hier ist aber auch wichtig, dass ihr darauf achtet einen Mehrwert zu bieten, denn sonst bekommt ihr keine Fans / Likes für die Fanpage und könnt somit auch keinen Verteileffekt erreichen. Der Vorteil an Facebook ist, dass ihr wesentlich mehr Leute erreichen könnt als über Twitter und ihr vor allem nicht nur „webaffine“ Leser ansprechen könnt. Die Webaffinität bei Twitterusern hab ich jetzt einfach mal unterstellt.

3. Newsletter

Momentan noch auf keinem meiner Blogs zu finden aber dennoch nicht zu vernachlässigen sind natürlich die Email Newsletter. Nachteil von ihnen ist, das man die Leser und potentiellen Subscriber erst einmal auf den eigenen Blog bekommen muss. Außerdem ist es zeitaufwendiger für den Leser ein Email-Abo zu erreichen, als bei Facebook auf „Like“ zu klicken und damit immer auf dem neusten Stand zu sein. Meiner Meinung nach wichtig, damit der Nutzen nicht verpufft, nutzt den Newsletter nicht um eure Leser mit Werbung zu spammen.

Neben diesen drei Schnittstellen gibt es natürlich noch viele weitere Möglichkeiten die Inhalte eines Blogs oder einer Website im Netz zu verbreiten aber meine bisherige Erfahrung zeigt eigentlich das man vor allem mit den ersten beiden relativ viel Traffic zusammen bekommt. Verglichen mit dem organischen Traffic von Big G wird er wohl allerdings immer noch gering wirken. Aber gerade am Anfang steht man vom Ranking ja in den meisten Fällen noch nicht so weit vorne.

Hoffe ich konnte euch etwas „helfen“ und würde mich über Feedback und vor allem Erfahrungen freuen.

Sensei

Geschrieben von Sensei am 16. 10. 2010
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5 Kommentare zu “Die 3 elementaren Schnittstellen für einen Blog”

  • Tanja sagt:

    Gerade beim Newsletter, den ich über Feedburner auf einigen meiner Blogs realisiere, hätte ich nicht gedacht, dass die doch so gut angenommen werden. Gibt eben doch noch einige, die mit Feeds und Feedreadern nicht viel am Hut haben und das Ganze lieber via eMail bekommen.

  • maik sagt:

    Zum Newsletter: Ich glaube, es bei Dir im Blog schon einmal erwähnt zu haben: Zum einen müssen die interessant geschrieben sein und zum anderen Themen erfassen, die mich interessieren. Erst dann klicke ich auch die verlinkten Themen an.
    Das beginnt schon beim Betreff: Steht da z.B. einfach nur “netheweb – Newsletter Nr. 648″ öffne ich die Mail schon nicht.

    Twitter als Schnittstelle finde ich gut. Aber auch da machen sich viele nicht die Arbeit, einen interessanten Text dazu zu schreiben. Einfach nur die Überschrift des Artikels + Link ist halt manchmal uninteressant.

  • Sensei sagt:

    @maik

    Das mit dem Newsletter stimmt bei mir in den meisten Fällen auch und was Twitter angeht macht es ja nicht so viel Arbeit kurz nen eigenen Text zu schreiben.

    Du hast übrigens Kommentar Nr. 2000 geschrieben und bekommst deshalb die Möglichkeit hier noch einmal in einem Interview Vorgestellt zu werden. Ich lasse dir die Email dann möglichst schnell zukommen ;)

  • maik sagt:

    Das mit dem zweitausendsten Kommentar war nicht meine Absicht. Ehrlich :-)

  • Alex L sagt:

    Ich bin ja schon etwas unterwegs, so als bloggender Webmaster und mir fallen auf Anhieb keine anderen/besseren Anlaufstellen für die Informationsverbreitung ein. Zum Anderen kommt ein Blog ohne die richtige langfristig durchgeführte Suchmaschinenoptimierung nicht drum herum. Man kann es drehen wie man will und wir haben nun mal die trafficstärkste Suchmaschine Google als Nachbarn. Das sollte man nutzen. Des Weiteren setze ich weiterhin auf Facebook und die dortige Kommunikation.

    Ein eMail-Newsletter hört sich interessant an und bisher habe ich mich mit dieser Materie gar nicht so richtig befassen können. Könnt ihr euch vorstellen, dass Google eines Tages ein eigenes Social Network aus dem Boden stampft?? Alles in einer Hand und im Google Account mit allen anderen Diensten vernetzt. Den Account besitzt man ja als Webmaster schon so oder so. Also ich spekuliere jetzt mal, dass wir mit Facebook noch sehr lange im demselben Abteil sitzen werden und Twitter ist auch irgendwo mitten drin.

    Was man auch noch machen könnte, so viele Dienste wie möglich von Google zu nutzen. Ich bin mittlerweile in sehr vielen davon angemeldet, von Knol bis Orkut und sogar bei Blogger.com habe ich ein aktuelles Profil. Damit meine ich, dass alle Wege zum Ursprung eigener Updates, nämlich zum eigenen Blog führen sollten.

    Ganz vergessen zu erwähnen, indem man auch ein paar bekannte Social News Sites nutzen könnte. Ich weiss, ich weiss, diese sind nicht mehr der Traffic-Burner, aber immerhin, besteht da irgendwo eine Art Verbindung zu der Blogger-Welt etc.pp.

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