9 sichere Wege damit euer Gastartikel NICHT veröffentlicht wird

Kategorie: Bloging

Je bekannter ein Blog ist, desto schwerer ist es auch dort einen Gastartikel veröffentlichen zu dürfen um seine Leserschaft zu erweitern. In diesem Artikel habe ich mich mal hingesetzt und neun Gründe niedergeschrieben, die sicher dazu führen, dass euer Artikel nicht veröffentlicht wird.

1. Ignoriert die Richtlinien

Die meisten Blog haben Richtlinien was das veröffentlichen von Gastartikeln angeht. Aber das ist ja Schwachsinn, einfach ignorieren und bloß nicht dran halten. Was bildet sich der Blogbesitzer eigentlich ein euch Vorschriften zu machen.
Nein, natürlich solltet ihr erst die Richtlinen lesen bevor ihr einen Gastartikel versendet.

2. Schreibt über ein nicht Blog relevantes Thema

Ihr seid der Autor, also habt ihr auch die freie Wahl über was ihr schreibt, was stört es da das der Blog irgendso ein komisches Thema hat, das schränkt doch eh nur ein. Also einfach Word auf und los geht es, schließlich kann euch der Blogger dankbar sein das ihr so kreativ seid.
Auf einem Webmaster Blog wird sicher kein Artikel über euer Lieblingsrezept veröffentlicht.

3. Seht euch den Blog nicht an

Der Blogger hat um einen Gastartikel gebeten also bekommt er einen. Das Schreiben dauert natürlich seine Zeit, also bloß keine Zeit damit verschwenden andere Artikel auf dem Blog zu lesen um Format und Schreibstil anzupassen, wäre ja doof wenn der Artikel wirklich veröffentlicht wird.

4. Fügt Affiliate Links ein

Geil oder, ein Blog mit viel Traffic einfach einen Artikel über ein Produkt nen paar Affiliate Links rein packen und Geld verdienen, klappt ja schließlich bei dem Besitzer des Blogs auch. Also immer rein damit, denn Geld stinkt nicht, auch wenn der Artikel nie das „Licht des Blogs“ erblickt.

5. 93 Links auf euren Blog

Ein Gastartikel ist eh nur Mittel zum Zweck, ist doch jedem klar, dass er nur dazu dient um die dummen Besucher von diesem komischen Blog auf euren zu lenken. Damit auch wirklich der letzte bei euch ankommt müssen natürlich viele Links rein.
Klar, aber mehr als 3 Links und der Artikel wird nicht veröffentlicht.

6. Bloß nicht auf dem Blog blicken lassen

Wozu sollte man die Zeit investieren und auf dem Blog wo man doch eh schon in seiner Güte einen Gastartikel veröffentlichen wird auch noch Kommentare schreiben. Das Leserproletariat weiß eure Weisheit doch eh nicht zu würdigen und den Traffic heimst auch ein anderer ein. Einfach den Blogger auf gut dünken anschreiben, der braucht euch nicht zu kennen.

7. Keine Links auf andere Artikel setzen

Auf dem Blog gibt es aus Prinzip keinen Artikel der wichtiger ist, als der den ihr gerade verfasst habt. Spart euch also die Arbeit zu überlegen ob eventuell vorher schon einmal ein für euren Artikel relevanter auf dem Blog veröffentlicht wurde. Kann ja gar nicht sein, da ihr als einziger über das Theme bescheid wisst.

8. Viele Rechtschreibfehler

Wie liest man es schon in vielen Signaturen? Rechtschreibfehler sind der Weg der Tastatur ihre Kreativität aus zu leben. Hinzu kommt, dass ja jeder den Fehler den er findet behalten darf und da ist man doch gerne Großzügig oder? Wer also seinen Artikel Korrektur liest ist ein Warmduscher und verdient es nicht ernst genommen zu werden.

9. Schamlose Selbstdarstellung

Wir haben ja unter Punkt 5 gelernt wie wichtig euer Blog ist und genau so wichtig seid natürlich auch ihr als Person. Es ist schließlich für das Wohl der Menschheit unerlässlich, dass sie erfährt, was für ein Experte ihr auf eurem Gebiet seid. Also promotet am besten alles was sich von euch promoten lässt, euch selbst, euren Blog, eure Produkte und alles was mit euch entfernt zusammen hängt.

Habt ihr alle diese Punkte verinnerlicht? Dann seid ihr auf dem besten Weg einer der erfolglosesten Gastblogger zu werden. Es ist also eventuell eine gute Idee eher das Gegenteil von dem oben beschriebenen zu tun.

Dann klappt es auch mit dem Gastbloggen, wer Lust hat darf es gerne hier auf dem Blog versuchen ;).

Sensei

Geschrieben von Sensei am 11. 9. 2010
Abgelegt unter: Bloging
Tags: , , , , ,

7 Kommentare zu “9 sichere Wege damit euer Gastartikel NICHT veröffentlicht wird”

  • G-Fiti sagt:

    Sehr schönne Liste, da sollte sich jeder der einen Gastartikel verfasst NICHt dran halten. ;)

    PS: Hier richts nach Gas. Les mal die Überschrift ;)

  • Sensei sagt:

    Danke hab es geändert, da war ich wohl etwas unkonzentriert.

  • […] vom Blog netheweb.de, hat sich die Mühe gemacht und mal 9 Gründe wie z.B. “Fügt Affiliate Links ein” oder “Schamlose Selbstdarstellung” […]

  • Michael sagt:

    Schöner Beitrag, da sollten sich einige eine Scheibe von abschneiden ;)

  • xbNz sagt:

    Haha, sehr guter Beitrag.

    Passend zum Thema, den Aritkel den du bei mir veröffentlichen Wolltest. Was ich auch gerne machen würde, aber die Datei hat immer noch die Endung “.DAT” – Komisch.

  • Sensei sagt:

    Ich hab dir doch schon gesagt, gehabt, dass du das Dateiformat einfach manuell auf .doc ändern musst und dann läuft alles ohne Probleme. Wenn ich mit bei einem sicher bin, dann dass ich ihn sicher nicht als .dat gespeichert habe ;)

    Passt aber hier nicht wirklich hin finde ich.

  • Frau-Doktor sagt:

    Es fehlt noch Punkt 10: Das eigene Blog kann kinderleicht als Fake enttarnt werden.

    Mir wurde vor ein paar Tagen von einer “freischaffenden Online-Redakteurin” ein Gastartikel angeboten.

    Habe dann ihr Blog besucht und die Texte waren, sagen wir es mal höfflich, von etwas sehr einfacher Natur.

    Da kein Impressum nicht vorhanden war, habe ich mal bei der Denic gesucht. Die Domain wird von einer Ltd. betrieben.

    Eine kleine Recherche ergab, ihr Profilbild stammte aus einer freien Bilddatenbank und kommt auf weiteren Blogs zum Einsatz. Die “sie” unter verschiedenen Namen betreibt.

    Dieser Gastbeitrag war dann doch zum Schmunzeln. Was mir sonst so angeboten wird, ist dagegen eher zum Davonlaufen. Aber laufen hält ha bekanntlich fit …

Einen Kommentar hinterlassen

Kategorien